Russland unter uns

 

Pressemitteilung Nr. 9 vom 3. Januar 2016

 

Russland unter uns

 

Der Kunstraum „Art Mathieu“ präsentiert die Kunstausstellung  „Russland unter uns“ mit drei russischen Kunstschaffenden und der folkloristischen Trachtengruppe „Mai“ in Olten und lädt alle russischen Weihnachtsapéro ein..

 

Für die meisten Menschen unter uns hat Weihnachten am 25. Dezember stattgefunden. Eine kleinere Gruppe von Menschen feiert aber Weihnachten in dieser Woche. Dies ist auf eine Uneinheitlichkeit zwischen dem katholischen und dem orthodoxen Kalender zurückzuführen. Dem orthodoxen Glauben gehören auch die weit über 300 Personen russischer Abstammung an, welche in der Region Olten ihren festen Wohnsitz haben. Wenn man von Russen spricht, vergisst man oft, dass es sich hierbei nicht nur um Personen aus Russland handelt. Infolge der Aufspaltung der Sowjetunion (UdSSR) haben weit über 10 Nationen die russische Sprache als Herkunft oder zweite Landessprache. Die Russen unter uns sind meistens unauffällig. Sie integrieren sich, nehmen am sozialen Leben teil, sind oft in der Arbeitswelt integriert und leben meistens in Familien. Jedes Jahr werden schweizweit verschiedene Veranstaltungen durchgeführt und die traditionellen Feste gefeiert. Auch eine eigene Zeitung und mehrere Internetportale verbinden heute die „Russlandschweizer“ in der Schweiz untereinander und bringen ein bisschen Heimat in die Schweiz. Trotz erheblicher politischer Meinungsverschiedenheiten unter den Nationen, verbindet sie alle eine gemeinsame Vergangenheit mit intensiven Traditionen.

Mit der Kunstausstellung „Russland unter uns“ erhalten drei von vielen in der Schweiz ansässigen russischen Kunstschaffenden die Chance Ihre Werke einem breiten Publikum präsentieren zu können. Die Gemälde von Pavel Kamenev, Alexandra Schönenberger und Alexandre Egorov laden ein zum Verweilen. Obwohl die Stile und Techniken dieser drei Künstler mit akademischer Ausbildung sehr unterschiedlich sind, entstammen sie derselben Kultur, welche in der Sowjetunion strengen Regeln unterworfen war. Ein Beweis dafür, dass sich die Kunst noch nie hat einengen lassen und immer eine wichtige Ausdrucksform einer Gesellschaft war und ist. Die Wege der Künstler hätten sich in Moskau oder St. Petersburg kreuzen können. Aber das Künstlertrio hat sich vor 15 Jahren in der Schweiz kennen gelernt. In einer russischen Sauna, wie könnte es anders sein. Zu diesem Zeitpunkt gab es noch keine grosse russische Gesellschaft in der Schweiz. Heute, viele Jahre später, tragen sie zwei Heimaten in ihren Herzen.

Auch die folkloristische Trachtengruppe „Mai“ ist Beweis dieser stark verankerten Traditionen. Es handelt sich um eine Gruppe von Frauen aus verschiedenen Kantonen, welche viel Zeit aufwenden sich regelmässig zu treffen um Tanzvorführungen zu proben und gemeinsam geschichtsträchtige Trachten und andere Kleidungsstücke zu entwerfen und zu pflegen. Dass auch jüngere Frauen in dieser Gruppe mitmachen lässt die Hoffnung zu, dass die Traditionen auch in jüngeren Generationen weiterleben werden, weit entfernt ihrer ursprünglichen Heimat.

Die Betreiberin des Kunstraums, Oksana Mathieu, freut sich sehr auf den kommenden Samstag: „Wir kennen das russische Künstlertrio schon lange  persönlich. Auch haben wir schon mehreren Auftritten dieser Trachtengruppe  beigewohnt und waren jedes Mal fasziniert von den Darstellerinnen, die ein Stück russische Kultur und Tradition vorführen“. Wenn Sie also am kommenden Samstag vor dem Hammer Center folkloristische Klänge hören und eine ungewohnten Trachtengruppe tanzen sehen, wissen sie dass „Russland unter uns“ ist, für wenige Stunden etwas auffälliger als sonst.

 

Bildmaterial

(auf das Bild klicken um es zu vergrössern)

trachtengrupe mai

Vorführung der russischen Trachtengruppe „Mai“

 

trachtengrupe mai 2

Die russische Trachtengruppe „Mai“

 

kamenev

Gemälde von Pavel Kamenev

 

schoenenberger

Gemälde von Alexandra Schönenberger

 

egorov

Gemälde von Alexandre Egorov

 

Daten

Ausstellung im Kunstraum an der Solothurnerstr. 19
vom 5. Januar bis 25. März 2016.

Vernissage am Samstag, 9. Januar, 15 bis 18 Uhr
mit Tanzaufführungen der Trachtengruppe „Mai“
und russischem Weihnachtsapéro.

 

Pressemitteilung als PDF

artm_pressemitteilung_9_20160103.pdf

 

Über den Kunstraum "art mathieu"

art mathieu ist ein modernes und innovatives Kunstgeschäft aus Olten, welches zum Ziel hat, Kunst einer breiten Bevölkerung zugänglich zu machen. Eine Sparte von art mathieu sind die wechselnden Kunstausstellungen, mitten im Zentrum von Olten.

Die Betreiber

  mathieu

Oksana und Pascal Mathieu

 

Pressekontakt

Gerne beantworten wir Ihre Fragen und stehen Ihnen für weitere Informationen zur Verfügung.
Ihr Ansprechpartner:
Herr Pascal Mathieu
E-Mail:  Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Homepage: www.art-mathieu.com
Mobil:  076 217 74 24
Geschäft:  062 511 24 44
 

Archiv

Im Archiv finden Sie Pressemitteilungen der Vergangenheit. 

 

Mitteilungen aus der Hölle

 

Pressemitteilung Nr. 8 vom 6. Januar 2015

 

Mitteilungen aus der Hölle

 

Der Kunstraum „art mathieu“ präsentiert das Projekt „Mitteilungen aus
der Hölle“ mit dem syrischen Künstler Salam Ahmad. Nach
Unterdrückung und Folter ist er aus seinem Heimatland Syrien
geflüchtet und lebt zur Zeit in der Region Olten.

 

Der Kunstraum „art mathieu“ an der Ringstrasse 3 in Olten präsentiert noch
bis Ende Januar das Projekt „Mitteilungen aus der Hölle“, intensive Bilder
vom Künstler Salam Ahmad aus Syrien, welcher seit 10 Monaten als
Flüchtling in Wangen bei Olten lebt. Jedes einzelne Gemälde fesselt den
Betrachter und löst meistens ein trauriges Gefühl aus. Es ist beim ersten
Anblick klar, dass hier Bilder aus tiefster Seele entstanden sind. Diese
Maltechnik, welche er seit 16 Jahren anwendet und verbessert, ist
aussergewöhnlich. Der Künstler schafft es mit nur wenigen Farbtönen einen
Tiefeneindruck sowie Emotionen zu erzeugen. Die Motive in diesem Projekt
sind Personen und Gesichter. Beim langen Betrachten, entdeckt man an der
einen oder andere Stelle gequälte Menschen und schwebende Seelen. Die
Augen seiner Motive sind oft geschlossen oder leer. Wenn man von der
Folter erfährt, welche Ahmad in seinem Heimatland erleiden musste,
bekommt man eine Ahnung, woher dieser unfassbare Ausdruck seiner
Formen herkommt.
Die Ausstellung kann noch bis zum 31. Januar besucht werden.

 

Salam Ahmad lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Wangen bei
Olten. Er ist eine unscheinbare Person, hat meistens einen sehr ernsthaften
bis starren Blick. Im Gespräch spürt man aber sofort seine herzliche Seite
und es braucht nicht viel um ihm ein Lächeln zu entlocken. Er ist sehr
unauffällig. Viele Menschen sind ihm schon in einem Lebensmittelgeschäft
in Wangen oder in Olten begegnet und haben ihn nicht bemerkt.
Ahmad ist als Asylsuchender in der Schweiz. Sein Asylverfahren läuft noch.
Deshalb ist es noch unklar ob er in der Schweiz bleiben darf. Am meisten
vermisst er seine Mutter, seine Geschwister und Gefühle aus seiner
Kindheit. Malbedarf zu kaufen ist für ihn aus finanzieller Sicht schwierig.
Deshalb freut er sich immer riesig wenn ihm jemand eine Leinwand oder
einen Block Malpapier schenkt.

 

Ahmad ist in einem kleinen 500 Seelen Dorf nördlich von Aleppo geboren,
im kurdischen Teil von Syrien. Nach seinem Studienbeginn in Damaskus ist
er in die Stadt Aleppo umgezogen, wo er das Studium in Philosophie und
Psychologie abgeschlossen hat. Obwohl er wusste, dass er nach
abgeschlossenem Studium verpflichtet war den obligatorischen
zweijährigen Militärdienst zu absolvieren, arbeitete Ahmad als Lehrer der
Philosophie in einer Privatschule, da er auf das Geld angewiesen war um
seinen bedürftigen Vater zu unterstützen. Wegen der Militärverweigerung
wurde er nach einem Jahr in seiner Wohnung verhaftet und in Handschellen
abgeführt. Die nächsten 6 Tage verbrachte er im Gefängnis. Weil er sich mit
einem anderen Insassen in kurdischer Sprache unterhielt, wurden die
Wärter wütend. Es folgten Beleidigungen und Schläge. Die blanke Wut der
Wärter endeten darin, dass diese Ahmad mit einer Rasierklinge den Hals
aufschnitten. Ahmad erinnert sich nur noch an viel Blut und fiel ins Koma.
Als er wieder zu sich kam, fand er sich in einem Spitalbett wieder, die
Hände an der Bettstange gefesselt. Drei Monate blieb er im Spital.
Anschliessend verbrachte er weitere drei Monate im Gefängnis, weil er
unerlaubterweise die kurdische Sprache benutzt hatte. Dann musste er den
obligatorischen Militärdienst von 2 Jahren absolvieren. In dieser Zeit fing er
zu malen an. In den folgenden Jahren arbeitete er sehr intensiv und
verbesserte seine Techniken. Seine Mutter mochte es nicht, dass er malte.
Deshalb wartete er immer darauf, dass seine Mutter wegfuhr. Dann holte er
seine Malsachen raus und fing in der Küche an zu malen, bis sie nach
Hause kam.
Im Jahre 2010 war er als teilnehmender Künstler in einer Ausstellung im
Libanon eingeladen. Bei der syrischen Grenze nahe Damaskus wurde er von
den Grenzbeamten aufgehalten und verhaftet, weil Ahmad auf einer
Fahndungsliste des Geheimdienstes stand. Auf diese Liste ist er
gekommen, weil er zwei Bücher mit regierungskritischen Dichtungen
veröffentlicht hatte. Er verbrachte 7 Tage im Gefängnis. Ihm wurde gesagt,
dass er mit dem Schreiben aufhören müsse, ansonsten würden er und
seine Familie den Rest des Lebens im Gefängnis verbringen. Nach seiner
Freilassung ging er trotzdem nach Beirut um an der geplanten
Kunstausstellung teilzunehmen. Von 2009 bis 2012 arbeitete Ahmad als
Restaurator im Museum of Modern Art in Aleppo. Nebenbei hat er viel über
die Stadt Homs gemalt, welche als Hochburg der Revolution bekannt ist.
Dies war der Regierung ein Dorn im Auge und führte dazu, dass 2013 sein
Haus bombardiert wurde. Er und seine Familie konnten sich in Sicherheit
bringen und bei seiner Schwester Unterschlupf finden. Als er zu seinem
Haus zurückkehrte musste er feststellen, dass sein Haus völlig zerstört war
und an die 100 seiner Bilder verbrannt waren. In diesem Moment wurde
Ahmad klar, in was für einer Gefahr er und seine Familie sich befanden. Er
wusste in diesem Moment, dass sie das Land verlassen mussten. Nachdem
sie zehn Tage zu Fuss unterwegs waren, erreichten sie die Türkei. Dort
blieben sie während vier Monaten. Dann setzten sie ihre Flucht in die
Schweiz fort.
Trotz Ahmad's traurigen Lebensgeschichte sagt Oksana Mathieu, die
Betreiberin des Kunstraums: „Wir stellen Salam Ahmad nicht aus Mitleid
aus, sondern wegen seiner künstlerischen Qualität. Wir sehen in diesem
Menschen keinen Flüchtling sondern lediglich einen hervorragenden
Künstler.“ Auf die Frage, was ihm in der Schweiz gefällt, antwortet Ahmad
„Die Menschen sind sehr nett und meine Familie kann hier in Freiheit
leben.“ und ergänzt überzeugt „Die Schweiz hat uns das Leben gerettet.“

 

Bildmaterial

(auf das Bild klicken um es zu vergrössern)

ahmad

Der Künstler Salam Ahmad

 

ahmad art mathieu 1 

Ein Bild aus dem Projekt „Mitteilungen aus der Hölle“

 

ahmad art mathieu 2

Ein Bild aus dem Projekt „Mitteilungen aus der Hölle“

 

ahmad art mathieu 3

Ein Bild aus dem Projekt „Mitteilungen aus der Hölle“

 

ahmad art mathieu 4

Ein Bild aus dem Projekt „Mitteilungen aus der Hölle“

 

Daten

Ausstellung im Kunstraum an der Ringstrasse 3 vom 3. bis 31. Januar

 

Pressemitteilung als PDF

artm_pressemitteilung_8_20150106.pdf

 

 

 

 

 

1000 Vögel für die Hoffnung

 

1000 Vögel für die Hoffnung

 

Der Kunstraum „art mathieu“ präsentiert das Projekt „1000 Vögel für die Hoffnung“ unter Mitwirkung von Schulklassen aus dem Säli Schulhaus, dem Bifang Schulhaus, dem HPSZ, verschiedener Oltner Kindergärten, der Jungwacht-Blauring Trimbach, dem Muki-Deutsch Olten sowie den Kunstmalerinnen Doris Känzig und Oksana Mathieu.

 

Der Kunstraum „art mathieu“ an der Ringstrasse 3 in Olten präsentiert noch bis Ende April das Projekt „1000 Vögel für die Hoffnung“ Die Idee zu diesem Projekt haben die Kunstmalerinnen Doris Känzig und Oksana Mathieu ausgearbeitet. Dazu wurden sie von der japanischen Legende „Sadakos Kraniche“ inspiriert. Danach faltet die krebskranke Sadako Sasaki während ihres Spitalaufenthaltes 1000 Papierkraniche, um so von den Göttern ihren Wunsch nach Gesundheit erfüllt zu bekommen.
Die Idee, dass Kinder dieses Projekt prägen sollen, wurde von zahlreichen Oltner Schulklassen sehr positiv aufgenommen. Kreativität, Solidarität und Sozialkompetenz wurden dabei geweckt und gefördert. Die liebevolle Vielfalt der hergestellten Vögel beweist, dass dieses Ziel mit viel Begeisterung erreicht wurde. Über 300 Kinder aus dem Säli Schulhaus, dem Bifang Schulhaus, dem HPSZ, aus Oltner Kindergärten, der Jungwacht-Blauring Trimbach sowie vom Muki-Deutsch Olten falteten und gestalteten in den vergangenen Wochen 1000 Vögel, welche die Hoffnung auf Gesundheit bringen sollen.

Das Kantonsspital Olten erklärte sich bereit diese spannende Idee mitzutragen. Deshalb durfte das Künstlerduo im Kantonsspital Olten (Behandlungstrakt A/Erdgeschoss nach dem Haupteingang Richtung Restaurant) eine Installation mit den 1000 Vögeln der Oltner Schulkinder errichten, welche nun die Hoffnung auf Gesundheit verbreiten. Die Installation im Kantonsspital kann noch bis zum 26. April besucht werden.

 

In der japanischen Erzählung geht es um das Mädchen Sadako Sasaki, welches als 2-jähriges Kind den Atombombenabwurf über Hiroshima und Nagasaki im Jahre 1945 scheinbar schadlos überlebte. Im Jahre 1954 wurde bei dem elfjährigen Mädchen aber Leukämie diagnostiziert. Eine häufig auftretende Krebserkrankung bei Überlebenden des Atombombenabwurfs. (Literaturhinweis: Bilderbuch „Sadakos Kraniche“ Judith Loske/Neugebauer)

Sadakos beste Freundin erzählte ihr von einer alten japanischen Legende, nach der derjenige, der 1000 Origami-Kraniche falte, von den Göttern einen Wunsch erfüllt bekäme. Sadako begann daraufhin während ihres 14-monatigen Krankenhausaufenthaltes Papierkraniche zu falten, um so von den Göttern ihren Wunsch nach Gesundheit erfüllt zu bekommen.

Die Kunstmalerinnen Känzig und Mathieu sind fasziniert von der Begeisterung, welche dieses Projekt sowohl bei Lehrpersonen und Schülern wie auch in der breiten Öffentlichkeit hervorgerufen hat. Die Hoffnung auf Gesundheit bewegt demnach viele Menschen – unabhängig von Herkunft oder Alter.

 

Bildmaterial

(auf das Bild klicken um es zu vergrössern)

artm 1000 voegel 1

Installation im Kantonsspital Olten

 

artm 1000 voegel 2

Oltner Schulkinder beim Gestalten der Vögel

 

 artm 1000 voegel 3

Vögel fliegen durch den Kunstraum

 

 artm 1000 voegel 4

Vögel fliegen durch den Kunstraum

 

Daten

Ausstellung im Kunstraum an der Ringstrasse 3 vom 17. März bis 30. April

Finissage an der Ringstrasse 3 am Samstag 26. April 14 bis 18 Uhr

Installation im Kantonsspital Olten Trakt A vom 7. bis 26. April

 

Pressemitteilung als PDF

artm_pressemitteilung_7_20140409.pdf

 

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Oksana und Pascal Mathieu

 

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Kunst mieten statt kaufen

 

Pressemitteilung Nr. 6 vom 28. November 2013

 

Kunst mieten statt kaufen

 

Zum ersten Mal präsentiert sich der Verein „KunstAusleih“ in der Region Olten. Mit ihrem Motto "Kunst ausleihen" hat diese Künstlergruppe in der Schweiz Pionierarbeit geleistet und sucht immer wieder den direkten Kontakt und den Austausch mit den Betrachtern. Seit über 10 Jahren.

 

Der Kunstraum „art mathieu“ an der Ringstrasse 3 in Olten gibt bis 31. Dezember sieben Künstlerinnen und Künstlern aus dem Verein „KunstAusleih“ die Möglichkeit ihre Werke zu präsentieren und mit Interessierten aus der Region Olten in Kontakt zu kommen.

Der "KunstAusleih" sucht die Auseinandersetzung mit alltäglichen aber auch unbequemen Themen. Die Künstler sind sich der Doppeldeutigkeit des Begriffes „Kunst-Ausleih“ bewusst. Sie vermieten nicht nur originale Ausstellungsobjekte und wirkungsvolle Bilder, sondern transportieren auch Inhalte, Gefühle und möchten Kunst zuteil werden lassen durch den direkten Kontakt mit den Kunst-Mietern.

Beim „KunstAusleih“ kann eine Person jedes Jahr mit einer minimalen Investition ein Werk austauschen und eine neue Arbeit des bevorzugten Kunstschaffenden mieten. Man kann sich auf diese Weise auch einmal auf etwas Ungewohntes einlassen. Wer sich nach einem Jahr oder länger nicht mehr vom Kunstwerk trennen will, wandelt die Miete in einen Kauf um, unter Anrechnung einer Jahresmiete. Diese Art der Kunstvermittlung gibt dem Mieter die Zeit eine Beziehung zum Werk aufzubauen.

Austausch, Anteilnahme am Arbeits- und Entwicklungsprozess der Kunstschaffenden sind erwünschte „Nebenwirkungen“. Oft entstehen auf diese Weise jahrelange Beziehungen. Und Kunst fliesst, wird zum Dialog. Das primäre Ziel vom „KunstAusleih“ ist somit nicht nur mit den Werken unters Volk zu kommen, viel mehr wollen diese Künstler durch ihre Kunst in eine Beziehung mit den Mietern treten.

 

artm ka kruesi

Werk von Simon Krüsi zum Mieten

 

artm ka vandeelen

Inez van Deelen Sigg mit Ihrem Werk zum Mieten

 

 artm ka cedraschi

Werk von Rita Cedraschi zum Mieten

 

 artm ka gysi

Objekt von Simone Gysi zum Mieten

 

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